Forschung und Entwickllung
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#145 von baca (ID) 28.05.07, 11:20


Die alten Beiträge befinden sich im Archiv.

25.05.2007
Swiss Nanoscience Institute: Millionen Schalter im Netzwerk

Wissenschaftlern des Nationalen Forschungsschwerpunkts Nanowissenschaften am Swiss Nanoscience Institute (SNI) ist ein weiterer wichtiger Schritt bei der Entwicklung funktionaler, adressierbarer supramolekularer Strukturen gelungen. Forschende der Universität Basel, des Paul Scherrer Instituts (Villigen) und der ETH Zürich haben eine Oberfläche mit Millionen von nanometergrossen Schaltern geschaffen. Diese Schalter aus Porphyrin-Molekülen lassen sich mit Hilfe eines Rastertunnel-Mikroskops einzeln aktivieren. Die Arbeit wird heute im renommierten internationalen Wissenschaftsjournal „Angewandte Chemie“ (International Edition) veröffentlicht.

Ausführlich:
http://www.unibas.ch/index.cfm?uuid=C25031A53005C8DEA314A882B54921B3&type=search&show_long=1

und zum Swiss Nanoscience Institute (SNI)

http://www.nccr-nano.org/nccr/

#146 von baca (ID) 13.07.07, 12:09



Eine Enzyklopädie auf ein Sandkorn schreiben
Forschungszentrum Karlsruhe weiht Elektronenstrahlschreiber ein
Nur 10 Nanometer groß sind die Strukturen, die der Elektronenstrahlschreiber in eine dünne Kunststoffschicht auf Siliziumscheiben belichtet. Damit ließe sich der Text einer 25-bändigen Enzyklopädie leicht auf ein Sandkorn schreiben. Mit dem neuen Elektronenstrahlschreiber sind die Wissenschaftler des Forschungszentrums Karlsruhe in der Lage, auf vielen Gebieten der Nanotechnologie und Mikrosystemtechnik neue Anwendungen zu erschließen: Röntgenlinsen großer Brennweite gehören ebenso dazu wie die Nanolithographie, um mit so genannten Metamaterialien perfekte Linsen herzustellen. Der neue Elektronenstrahlschreiber ist darüber hinaus ein wichtiger Baustein der künftigen „Karlsruhe Nano Micro Facility“ (KNMF). Die KNMF soll zu einer großforschungstypischen Technologieplattform für Herstellung und Charakterisierung von Nano- und Mikrostrukturen aufgebaut werden. Damit eröffnet das Forschungszentrum nicht nur seinen akademischen Partnern, sondern insbesondere der Industrie einen schnellen Zugang zu der für künftige ingenieurtechnische Entwicklungen so viel versprechenden Nanotechnologie.

Ausführlich:
http://www.fzk.de/fzk/idcplg?IdcService=FZK&node=Press&document=ID_058603

Homepage Vistec-Semi
http://www.vistec-semi.de

#147 von baca (ID) 20.08.07, 19:36


Auf dem Weg zu neuen Hochleistungsmaterialien

Stuttgarter Physiker entschlüsseln das Geheimnis des Glasübergangs

Forscher der Universität Stuttgart sind hinter das Geheimnis des Glasübergangs gekommen, eine wichtige Voraussetzung für die Weiterentwicklung neuer Hochleistungsmaterialien.

Gläser sind Festkörper, in denen der flüssige Zustand eingefroren ist. Im Gegensatz zu kristallinen Festkörpern besitzen Gläser keine geordnete atomare Struktur sondern sind amorph (gr.: strukturlos). Wissenschaftlern am Institut für Theoretische und Angewandte Physik der Universität Stuttgart um Prof. Hans-Eckhardt Schaefer ist es nun gelungen, einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung der Mechanismen des Glasübergangs in amorphen Metallen zu leisten, bei dem der Festkörper vom amorphen Zustand in den Zustand der unterkühlten Schmelze übergeht.

>>>>http://www.uni-stuttgart.de/aktuelles/presse/2007/81.html

#148 von baca (ID) 08.11.07, 16:12


Am 07.11. wurde der Startschuss für den Bau der Beschleinigeranlage "FAIR" der GSI-Darmstadt bekannt gegeben. Baubeginn Ende 2008, Fertigstellung voraussichtlich 2015/2016. Gesamtkosten 1,2 Mrd. EUR (im einzelnen s. PM)

Das Herzstück von FAIR ist ein unterirdisch verlaufender supraleitender Doppelringbeschleuniger mit einem Umfang von 1100 Metern. An diesen schließt sich ein komplexes System von Speicherringen und Experimentierstationen an. In der Anlage können Ionen- und Antiprotonenstrahlen bisher unerreichter Intensität und Qualität erzeugt werden. So können die Forscher beispielsweise mehrere Experimente in parallel laufenden Programmen in den Bereichen Kern-, Atom und Plasmaphysik machen, was vor allem Kosten senkt. FAIR wird gemeinsam von den Partnerländern gebaut, da Projekte in dieser Größenordnung nur mit starken internationalen Partnern möglich sind.

Ausführlich u. Bildmaterial
http://www.gsi.de/portrait/Pressemeldungen/07112007.html

Interessant auch der Bereich "Ionenstrahlen gegen Krebs"
http://www.gsi.de/portrait/Broschueren/ionenstrahlen.html

GSI bietet Besichtigungen an.


#149 von baca (ID) 26.11.07, 18:36


Immer kleinere Strukturen zum einen für mehr Massentauglichkeit bzw. div. Anwendungen und zum anderen für mehr Speicherdichte gepaart mit Kostensenkung führen unweigerlich von bestehenden 'Durchbrüchen' zu neuen Verfahren.
Ein kleiner Auszug aus den vergangenen Wochen (kein Anspruch auf Vollständigkeit):

Mittels Nanolithografie-Verfahren wollen Forscher die Leistungsfähigkeit von Computern durch Licht den Strom ersetzen.
>>>>http://www.silicon.de/enid/storage_network/30674

TU-Chemnitz
http://www.tu-chemnitz.de/tu/presse/forschung/forschung2.php?aid=246

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Durch die Kombination aus Phasenmasken-Interferenzlithografie und Mikrofluidlithografie hat ein Team des MIT eine neue Methode für die Hochdurchsatzsynthese in 3D gemusterten Polymerpartikel entwickelt, die sich für eine Vielzahl von technologischen Anwendungen eignet.
>>>>http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=9859

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02.09.
Mit einem neuen Verfahren des Nanoimprintverfahrens wollen Forscher von IBM und der ETHZ eine breite Anwendung abdecken - von der Herstellung von Biosensoren über Nanodrähte bis zur CMOS-Chiptechnik.
>>>>http://www.heise.de/newsticker/meldung/95889


10.09.
Das GaTech hat ein Nanolithografie-Verfahren entwickelt, was ausserhalb Vacuum funktioniert und extrem schnell ist. Dies Verfahren basiert darauf, dass die Cantilever die chemische Struktur erhitzen, wobei die Cantilever auf über 1.000 Grad Celsius erhitzt und diese mehrmals abgekühlt und wieder aufgeheizt werden können.

GATECH nennt das „thermochemical nanolithography“ (TCNL) . Die Strukturen weisen eine bis zu 12 NM-Umgebung auf und ist schneller als die bislang gängige DIP-Pen-Technologie. Einsatzgebiete wären Nanostrukturen und –Schaltkreise.

Die Cantilever werden im übrigen von IBM bezogen. PM und Animation:
http://www.gatech.edu/news-room/release.php?id=1475


#150 von baca (ID) 20.12.07, 08:54


Pressemitteilungen
Nanotechnologie auf dem Sprung zur Anwendung
18. Dezember 2007

Mit einer neuen Förderinitiative unterstützt die VolkswagenStiftung den Durchbruch der Nanotechnologie im makroskopischen Maßstab.

Seit Jahren entwickeln Wissenschaftler neue Materialien und Komponenten mit herausragenden Eigenschaften im Miniaturmaßstab. Größenordnungen von wenigen Nanometern – das entspricht Millionstel Millimetern – zeichnen die winzigen Bausteine aus, die in der Nanotechnologie entstehen. Bislang sind es vor allem Einzelkomponenten, gut charakterisiert und beherrschbar – größere Anwendungen basierend auf diesen Bausteinen sind allerdings immer noch die Ausnahme. Doch die Nanotechnologie ist auf dem Sprung zur Anwendung. Es gilt nun, das Potenzial an molekularen Komponenten und Prinzipien für die Hochtechnologie zu nutzen. Die VolkswagenStiftung unterstützt diesen Prozess der Umsetzung in den kommenden Jahren mit einer neuen Förderinitiative zum Thema „Integration molekularer Komponenten in funktionale makroskopische Systeme“.

Welche realistischen Anwendungspotenziale stecken in den bislang erzielten Erkenntnissen und Technologien? Wie können daraus komplexere und funktionstüchtige Systeme im makroskopischen Maßstab aufgebaut werden? Das Spektrum an Themen, da sind sich die Experten einig, ist ungeheuer breit und längst nicht ausgereizt. Um dieser Breite an lohnenswerten Förderfeldern gerecht zu werden, ist die Initiative der Stiftung thematisch offen. Angesprochen sind Wissenschaftler verschiedener Disziplinen: von der Chemie über die Physik bis hin zur Biologie, außerdem die Ingenieurwissenschaften und mitunter auch die Medizin. Integrative Projekte – auch mit ausländischen Kooperationspartnern – werden ebenso unterstützt wie herausragende einzelne Arbeitsgruppen.

Im Vordergrund der Initiative steht – unabhängig vom Themengebiet – die Verknüpfung molekularer oder nanoskaliger Einheiten zu komplexeren Funktionssystemen mit makroskopisch nutzbaren Effekten. Die Herausforderung besteht unter anderem darin, die fehlende Schnittstelle zwischen der makroskopischen und der Nano-Welt zu schaffen. Dabei nimmt die Stiftung mit der neuen Initiative die gesamte Forschungskette in den Blick. Und die reicht von der Herstellung der winzigen Bausteine über deren Integration in größere Systeme, von der Kontrollierbarkeit und Manipulation über den Funktionsnachweis bis hin zur Herstellung eines Prototypen eines Gerätes oder Bauelements. Mindestens zwei dieser Schritte sollten die geförderten Vorhaben integrieren. Die Förderinitiative geht damit bewusst einen Schritt weg von der reinen Grundlagenforschung.

Um wirklich neue und unvorhersehbare Effekte zu erzielen, ist die Stiftung vor allem an Projekten interessiert, die sich auf Bausteine konzentrieren, die noch nicht vollständig charakterisiert beziehungsweise etabliert sind. Hierzu zählen etwa maßgeschneiderte Moleküle wie Dendrimere oder Rotaxane, funktionalisierte künstliche Viren, DNA-Analoga oder auch neuartige funktionalisierte Nanoteilchen von besonderer Bedeutung – um nur ein paar Beispiele zu nennen. Damit will die VolkswagenStiftung Forschungsansätze am Rande des Mainstreams fördern und die Möglichkeiten auf dem Gebiet der Nanotechnologie erweitern.

Vorgesehen ist eine längerfristige Förderung der Projekte von fünf bis sechs Jahren. Flankierend zu den Forschungsprojekten wird auch der wissenschaftliche Austausch im Rahmen der neuen Initiative unterstützt: Sommerschulen, Gastprofessuren und Freisemester, Laborrotationen und Tagungen sind ausdrücklich erwünscht. Genauere Angaben zur Antragstellung finden Sie ab Januar 2008 hier
http://www.volkswagenstiftung.de/foerderung/impulse/komponenten.html

Kontakt Förderinitiative
VolkswagenStiftung
Dr. Franz Dettenwanger
Telefon: 0511 8381 - 217
E-Mail: dettenwanger@volkswagenstiftung.de

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Pressemitteilungen
Bald keine Utopie mehr: intelligente und selbstheilende Schichten für „denkende Oberflächen“
14. Dezember 2007

Die VolkswagenStiftung bewilligt 4,76 Millionen Euro für sieben neue Vorhaben in ihrer Förderinitiative „Innovative Methoden zur Herstellung funktionaler Oberflächen“.

Die Herstellung intelligenter Oberflächen ist ein wichtiges Forschungsthema der nahen Zukunft. Bereits heute gibt es Beispiele etwa für Beschichtungen, die in der Lage sind, entweder aus sich selbst heraus oder gezielt von außen gesteuert ihre Eigenschaften an Umweltbedingungen anzupassen. Was solche funktionalen Flächen leisten sollten, damit wollen sich künftig auch Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zweier Kooperationsvorhaben aus dem Themenfeld der „intelligenten und sich selbst heilenden Schichten“ beschäftigen. Sie nähern sich dem Prozess der Herstellung solcher Systeme zwar mit unterschiedlichen Ansätzen, stoßen dabei aber auf gleiche grundlegende Fragen. So geht es zum Beispiel immer auch darum, wie sich diese Flächen effektiv und kostensparend herstellen lassen.

Auch zwei weitere Vorhaben, die Kunststoff- und keramische Materialien in den Blick nehmen, zeigen, was gefordert ist, wenn Oberflächen nicht nur lang ersehnte neue Eigenschaften erhalten, sondern ihre Herstellung zugleich wirtschaftlichen und Umweltansprüchen genügen soll. Im Folgenden stellen wir Ihnen diese vier jetzt bewilligten Vorhaben kurz vor; danach folgen die drei weiteren neuen Kooperationsprojekte in der Übersicht. Die sieben Vorhaben werden von der VolkswagenStiftung für die kommenden drei Jahre mit insgesamt 4,76 Millionen Euro unterstützt:

http://www.volkswagenstiftung.de/service/presse.html?no_cache=1&tx_konopress_pi1%5Btx_konopress_texte%5D=470&tx_konopress_pi1%5BbackPid%5D=127&tx_konopress_pi1%5BpS%5D=1167606000&tx_konopress_pi1%5BpL%5D=1199055600&cHash=8f4fd68ad4

#151 von baca (ID) 01.02.08, 08:46


31.01.2008 | Welt der Technik
Nanodrähte aus dem Drucker

Mit einer einfachen Drucktechnik lassen sich halbleitende Nanodrähte einfach, schnell und in großen Mengen auf einer Unterlage ausrichten. Dieser Erfolg einer amerikanischen Forschergruppe ebnet den Weg hin zu effizienten Schaltkreisen aus Nanoteilchen.

>>>>http://www.weltderphysik.de/de/4245.php?ni=811

#152 von baca (ID) 24.02.08, 11:44


Wissenschaftler aus San Jose, Kalifornien, und Regensburg messen erstmals die Kraft, die zur Herstellung kleinster Strukturen aus einzelnen Atomen nötig ist.
Die Messung der treibenden Kräfte der Nano-Manufaktur ist wichtig für die Informationstechnologie.

>>>>http://www.idw-online.de/pages/de/news248252

bebildert
http://www.wissenschaft-online.de/artikel/943661

#153 von baca (ID) 04.06.08, 11:08


Aus Nanokristallen aufgebaut: Ultradünne Polyethylen-Filme

Schichten aus Kunststoff, viel dünner als ein Haar - solche ultradünnen Polymer-Filme sind von hohem wissenschaftlichem und technischem Interesse, z.B. im Bereich der Schutzbeschichtungen. Ein Forscherteam um Stefan Mecking von der Universität Konstanz hat nun eine neue Methode entwickelt, um hauchfeine Schichten herzustellen.

Wie Stefan Mecking in der Zeitschrift Angewandte Chemie berichtet, bauen die Wissenschaftler die Filme aus einzelnen, vorgefertigten Nanokristall- Bausteinen auf.

Die konventionelle Methode zur Herstellung ultradünner Polymer-Filme, das heißt von Schichten mit einer Dicke von weniger als 0,1 µm, geht von einer verdünnten Lösung des Polymers in einem organischen Lösungsmittel aus, die auf einen Träger aufgebracht wird. Um die kristalline Ordnung des festen Polymers aufzubrechen und es erst einmal in Lösung zu bringen, sind meist hohe Temperaturen nötig. Erst während das Lösungsmittel entfernt oder gekühlt wird, stellt sich die kristalline Ordnung der Schicht ein.

Mecking und seine Mitstreiter wählten einen völlig anderes Konzept, das bei Raumtemperatur abläuft und ohne organische Lösungsmittel auskommt. Kunststoff der Wahl war Polyethylen (PE), ein chemisch einfach aufgebautes Polymer mit einem breiten Spektrum technischer Anwendungen, die von Folien und Verpackungsmaterial bis zu technischen Bauteilen oder Implantaten reichen. PE ist physiologisch unbedenklich und umweltfreundlich - aber bisher nur schwer in Form ultradünner Filme herstellbar.

Durch die katalytische Polymerisation von Ethylen an Nickel-Komplexen erhält man wässrige Dispersionen kristalliner Polymerteilchen. Es handelt sich dabei um einzelne, getrennt vorliegende Einkristalle aus einer kristallinen Lamelle von etwa 25x6 nm, die von einer 1 nm dicken amorphen (nichtkristallinen) Schicht umgeben ist. Amorphe Bereiche auf der Oberfläche sind eine typische Erscheinung bei Polymer-Kristallen.
Tröpfchen dieser wässrigen Dispersion werden auf Glasträger gegeben und bei 2000 Umdrehungen pro Minute geschleudert (Schleuderbeschichtung). Überschüssige Flüssigkeit wird dabei weggeschleudert, übrig bleibt ein hauchfeiner gleichmäßiger Film von 50 nm Dicke.

Erfolgsgeheimnis der attraktiven Herstellmethode sind die amorphen Bereiche um die Einkriställchen in Kombination mit der geringen Größe der Kriställchen. Obwohl die amorphen Bereiche nur einen geringen Volumenanteil der Partikel ausmachen, wechselwirken sie sehr intensiv miteinander und halten so die einzelnen Partikel als Film fest zusammen.



Quelle: Gesellschaft Deutscher Chemiker e. V.
Thema: Mikro Nano Opto, Neue Materialien und Chemie

Quelle: Kompetenznetze.de

#154 von baca (ID) 19.06.08, 07:36


16.06.
Riesenspeicher dank Zwergkondensatoren

Deutsch-koreanisches Forscherteam produziert in einem neuen Verfahren permanente Datenspeicher und stellt dabei einen Rekord in der Speicherdichte auf


Bild: Max-Planck-Institut für Mikrostrukturphysik

Abb. 2: Kondensatoren in der Maske: Durch eine nur rund 100 nm dünne Schablone aus Aluminiumoxid (oben) lässt das deutsch-koreanische Forscherteam erst die Bestandteile der Keramik (PZT) auf die Platinschicht (Pt) rieseln. Anschließend scheiden die Wissenschaftler noch ein wenig Platin ab, um einen elektrischen Kontakt zur Keramik herzustellen.

Immer kleiner und leichter, aber auch schneller und leistungsstärker soll die Elektronik von morgen sein. Eine Methode, die Wissenschaftler des Max-Planck-Instituts für Mikrostrukturphysik, der Pohang University of Science and Technology (POSTECH) in Korea und des Korea Research Institute of Standards and Science (KRISS) jetzt entwickelt haben, könnte dabei helfen. Das neue Verfahren ermöglicht es nämlich, besonders dicht gepackte Datenspeicher herzustellen. Mit Hilfe einer extrem fein perforierten Maske haben die Forscher Kondensatoren aus Platin und Blei-Zirkonat-Titanat (PZT) mit einer Dichte von 176 Milliarden Stück auf einem Quadratzoll untergebracht - das ist Weltrekord für dieses Material. Solche Speicherpunkte lassen sich leicht ansteuern und speichern Information dauerhaft. Chips aus diesem Material könnten daher die derzeitigen Arbeitsspeicher ersetzen, in denen die gespeicherten Bits ständig aufgefrischt werden müssen. (Nature Nanotechnology Advance Online Publication, 15. Juni 2008)

Ausführlich:
http://www.mpg.de/bilderBerichteDokumente/dokumentation/pressemitteilungen/2008/pressemitteilung200806132/index.html

#155 von baca (ID) 12.07.08, 20:13


MIT-Forscher zeigen Lithografietechnik für 25-nm-Strukturen

>>>>http://www.heise.de/newsticker/MIT-Forscher-zeigen-Lithografietechnik-fuer-25-nm-Strukturen--/meldung/110808


#156 von baca (ID) 03.10.08, 10:09


Nano-Schaltmatrix aus einzelnen Molekülen

[...]Zwar sind die Ergebnisse der Grundlagenforschung zuzuordnen, doch skizzieren sie einen konzeptionell neuartigen Ansatz, molekulare Bauelemente individuell anzusteuern und damit die Möglichkeit, dass eine Molekulare Elektronik mit elektronischen Schaltkreisen auf der Nanometerskala eines Tages Wirklichkeit werden.[...]

>>>>http://www.pro-physik.de/Phy/leadArticle.do?laid=11020

#157 von baca (ID) 19.10.08, 13:14


All-in-One-Gerät gesucht. Es wird betont, dass solch ein "'Multi-Nano-Tool' von den drei großen, marktbeherrschenden Herstellern von Elektronenmikoskopen mit Integriertem fokussierten Ionenstrahl nicht angeboten" wird, was m.A.n. Absicht ist. Wenn ich richtig informiert bin, bekommt man für ein einzelnes Tool, welches man mit weiteren kombinieren muss, im Endeffekt mehr Geld, als für ein Multi-Touch-Gerät. Letztlich darf man auf den Preis gespannt sein.

Im EU-Projekt FIBLYS soll ein "Multi-Nano-Werkzeug" hergestellt werden, das all das ermöglicht und hat ein Volumen von 4,5 Mio. EUR.

Ausführlich:
http://idw-online.de/pages/de/news283280

#158 von baca (ID) 20.11.08, 08:14


Lithographie ohne Limits mittels Plasmonen
Von Katherine Bourzac


>>>>http://www.heise.de/tr/Lithographie-ohne-Limits--/artikel/118734

s.auch
http://www.myresearch.de/board.php?company=627&btype=7&cmd=show&partner_id=8

#159 von baca (ID) 07.01.09, 08:20


Elektrostatische Chucks für den EUV-Belichtungsprozess vom Fraunhofer IOF:

http://www.fraunhofer.de/presse/presseinformationen/2009/01/Mediendienst012009Thema3.jsp

Quelle: http://www.fraunhofer.de

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