Fragen zur Buchempfehlung
(Unbekanten - -)
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#63 von baca (ID) 17.01.05, 10:18




Nano + Mikrotech III (NMIII)
Das vorliegende dritte Buch der Reihe Nano+Mikrotech faßt zum Zwecke der Transparenz und Übersicht erneut die wichtigsten Trends und Ereignisse in der Nanotechnologie chronologisch zusammen. Es baut konsequent auf eine unabhängige, realistische Darstellung und bietet mit dieser Ausgabe eine auf Fakten orientierte Präsentation zu dem Thema an.

In der Einführung werden die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen in der Nanotechnologie umrissen. Es folgen umfangreiche eigene Beiträge aus 2003 und 2004.

Mehrere ausgewählte Nachdrucke ergänzen diesmal das Angebot und unterstreichen die Qualität des Buches. Es folgt die Chronik der wichtigsten Ereignisse im Frühjahr 2003 mittels kurzer, gut verständlicher Beiträge, die oftmals durch Bildmaterial veranschaulicht werden.

Hinweise zu aktuellen Nanotechnologie-Publikationen und Reports aus 2004 und 2005 runden das Buch ab.

Inhalt:

* EPW erstmals durch Berechnungen verifiziert
* Genmanipulation
* ORNL News
* Drexler korrigiert Smalley
* Drexler und Smalley weiter auf Nano-Kriegsfuß
* OLEDs
* "Future Warrior" - 2025
* Biologische Haftungsmechanismen
* "Sandia Labs" bringen mit Quantenpunkten Licht ins Dunkel
* Atomare Korngrenze im Mikroskop gesichtet
* NanoTrends 2003 (ITAS-Beitrag)
* Interview mit R. Smalley (SIEMENS Pictures of the Future-Beitrag)
* Kleine Ursache, große Wirkung (SIEMENS Pictures of the Future-Beitrag)
* Nur leise Atome und Moleküle im Blickfeld (F.A.Z.-Beitrag)
* Integrale Fertigung von passiven Komponenten der Leistungselektronik (Philips GmbH Forschunglaboratorien, Aachen)
* NASA auf Nano-Weltraumkurs
* Chronik Highlights
* Nano- und Mikrotechnologie-Entwicklungen Nachtrag
* Nano- und Mikrotechnologie-Entwicklungen
* Aktuelle Studien, Reports, Analysen 2004 und 2005


Februar 2005
Seiten: 228, Broschiert
ISBN: 3-8334-2517-2
Druck: BoD GmbH, Norderstedt
Sprache: Deutsch
Lieferzeit: Vorbestellung

Bestellnummer: NMIII
Unser Preis: 19,80 EUR

http://nano.ivcon.org

#64 von baca (ID) 30.01.05, 13:01


Die Innovationsanalyse kann nun kostenfrei bestellt werden bei Dr. Malanowski
malanowski@vdi.de
Betreff: Bestellung Band 53 Nanotechnologie als wirtschaftlicher Wachstumsmarkt

Unbedingt lesen, sehr informativ. Kurzes Inhaltsverzeichnis:
-Anmerkungen zur Nanotechnologie
-Anwendungs- und Marktperspektiven der Nanotechnologie in Produkten und Produktgruppen
-Anhaltspunkte für Marktpotenziale in Patentdaten
-Verankerung und Umsetzung der Nanotechnologie in deutschen Unternehmen
-Marktpotenziale der Nanotechnologie in Lead-Märkten
-Market AAssesment - Ableitungen für den Standort Deutschland
-Fazit und Handlungsoptionen



Luther W., Malanowski N., Bachmann G., Hoffknecht A., Holtmannspötter D., Zweck A., Heimer T., Sanders H., Werner M., Mietke S., Köhler T.
Nanotechnologie als wirtschaftlicher Wachstumsmarkt
Innovations- und Technikanalyse (Band 53)
Hrsg.: VDI-Technologiezentrum im Auftrag des BMBF; 2004

Im Rahmen der Technologiefrüherkennung zukunftsrelevante Technologien zu erschließen bietet Wettbewerbsvorteile auf nationaler wie unternehmensbezogener Ebene. Mit der frühzeitigen Identifikation und der sich anschließenden vergleichenden Bewertung, die aufzeigt, warum eine Fokussierung förderpolitischer oder unternehmensbezogener Ressourcen auf diese Technologie gegenüber anderen klare Vorteile bietet, ist jedoch nur ein erster Schritt getan. Ein erster Schritt zur Unterstützung des üblicherweise komplexen und der vereinfachten Darstellung halber gern als ‚mehrphasig‘ betrachteten Innovationsprozesses. Entscheidend für die erfolgreiche Implementation einer aussichtsreichen Technologie sind darüber hinaus aber vor allem Vorstellungen und Visionen über ihre Potentiale und Chancen ebenso wie über zu vermeidende Irrwege. Irrwege hier verstanden im Sinne von gesellschaftlich oder ökologisch unerwünschten Produkten oder Produktionsprozessen im Zusammenhang mit der betreffenden Technologie. Im Rahmen der Innovations- und Technikanalyse sucht das BMBF weiterführendes Wissen über Potentiale und Wirkungen neuer Technologien zusammenzutragen, um sie für sich selbst oder andere Akteure in geeigneter Form zur Stimulierung oder zumindest wunschgemäßen Beeinflussung des Innovationsprozesses nutzbar zu machen.

Eine der aussichtsreichsten Technologien dieses Jahrhunderts ist die Nanotechnologie. Im Rahmen unserer Technologiefrüherkennung wiesen wir bereits seit 1990 auf dieses zukunftsträchtige Feld hin und haben seitdem versucht durch eine Vielzahl von Analysen und Maßnahmen Aufmerksamkeit für diese Technologie zu erzeugen. Im Rahmen einer Vorstudie zur Innovations- und Technikanalyse haben wir uns außerdem der Frage gewidmet, welche innovationsrelevanten Kernfragen vordringlich zu betrachten sind, um diesem Technologiefeld in Deutschland einen auch langfristig und international gesehenen Vorsprung zu verschaffen. Eine der sich daraus ergebenden Fragenkomplexe war der der wirtschaftlichen Potentiale der Nanotechnologie. Die vorliegende Studie hat das Ziel aktuell verfügbares Wissen über eine realistische Einschätzung von Markvolumen und Marktrelevanz der Nanotechnologie sowohl für Deutschland als auch weltweit zusammenzutragen.

Quelle: Zukuenftige Technologien Consulting VDI-TZ

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oder auch als PDF zum Downloaden (es sind aber 288 Seiten):
http://www.bmbf.de/pub/nanotech_als_wachstumsmarkt.pdf

#65 von baca (ID) 02.06.05, 12:01





Neues aus der Zwergenwelt

Die jüngste Ausgabe der „Nachrichten“ des Forschungszentrums informiert über Arbeiten zur Nanotechnologie

Das Forschungszentrum Karlsruhe hat im Jahr 1998 mit der Gründung des Instituts für Nanotechnologie diese Schlüsseltechnologie in seinem Forschungsprogramm etabliert. Gemeinsam mit nahe gelegenen Universitäten wurde einer der weltweit führenden Forschungscluster für diese junge Disziplin aufgebaut, wie die Begutachtungen im Rahmen der Helmholtz-Gemeinschaft bestätigten. Die soeben erschienene Ausgabe 1-2/2005 der „Nachrichten“ berichtet in 17 populärwissenschaftlichen Artikeln über die neuesten wissenschaftlichen Ergebnisse des Forschungszentrums in der Nanotechnologie.

Im Forschungszentrum tragen inzwischen acht wissenschaftliche Institute, die sich mit nanotechnologischen Fragestellungen beschäftigen, mit insgesamt über 150 Mitarbeitern zum Programm „Nanotechnologie“ bei. Die Forschungsarbeiten konzentrieren sich auf die Themen „Elektronentransport in nanoskaligen Systemen“ und „Nanostrukturierte Materialien“.

Das Programmthema „Elektronentransport in nanoskaligen Systemen“ beschäftigt sich mit der Wechselwirkung zwischen molekularen Bausteinen und elektrischen Festkörperkontakten. Durch Design von Molekülen, Clustern und komplexeren Nanobausteinen mit maßgeschneiderten Eigenschaften können vielfältige neue Funktionen auf molekularer Ebene realisiert werden, die das Potenzial für zukünftige Anwendungen in nanoelektronischen Systemkomponenten haben.

Im Programmthema „Nanostrukturierte Materialien“ werden Materialien untersucht, die durch ihre Nanostruktur im Vergleich zu ihrer konventionellen Struktur neuartige Eigenschaften haben. Ziel der Forschung innerhalb dieses Themas ist das vollständige Verständnis der Zusammenhänge zwischen Strukturgröße und Materialeigenschaften als Basis für die Modellierung und das Design von maßgeschneiderten Materialien, die in zukünftigen Nanoprodukten kommerziell genutzt werden können. Das sind Materialien mit herausragenden mechanischen, magnetischen, optischen und katalytischen Eigenschaften. Faszinierend ist die Möglichkeit, diese Eigenschaften durch Beeinflussung der Elektronenstruktur über äußere elektrische Felder zu steuern.

In beiden Themenbereichen hat das Programm Nanotechnologie eindrucksvolle Forschungsergebnisse geliefert, was in den Begutachtungen im Rahmen der programmorientierten Förderung der Helmholtz-Gemeinschaft durch herausragende Beurteilungen bestätigt wurde. Eine Auswahl der Arbeiten aus beiden Themenbereichen wird im Rahmen von 16 Einzelbeiträgen im Doppelheft 1-2/2005 der „Nachrichten“, der wissenschaftlichen Zeitschrift des Forschungszentrums Karlsruhe, dargestellt. Ein siebzehnter Beitrag beschäftigt sich mit dem überregionalen Kompetenznetzwerk für Materialien der Nanotechnologie NanoMat, dessen Geschäftsstelle im Forschungszentrum die Kompetenzen der Kooperationspartner bündelt und weiterentwickelt.

Die neueste Ausgabe der „Nachrichten“ können Sie bei der Stabsabteilung Öffentlichkeitsarbeit des Forschungszentrums Karlsruhe (Tel. 07247 82-2861, Fax: 07247 82-5080) anfordern oder im Internet unter http://www.fzk.de/nachrichten einsehen. Dort finden Sie auch ein Archiv mit älteren Ausgaben.

Das Forschungszentrum Karlsruhe ist Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft, die mit ihren 15 Forschungszentren und einem Jahresbudget von rund 2,1 Milliarden Euro die größte Wissenschaftsorganisation Deutschlands ist. Die insgesamt 24 000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Helmholtz-Gemeinschaft forschen in den Bereichen Struktur der Materie, Erde und Umwelt, Verkehr und Weltraum, Gesundheit, Energie sowie Schlüsseltechnologien.

Joachim Hoffmann, 31. Mai 2005

Download
http://www.fzk.de/fzk/groups/oea/documents/internetdokument/id_050520.pdf

#66 von baca (ID) 17.06.05, 11:42


Credit Suisse Global Investor Focus
Mit Nanotechnologie in die Zukunft investieren
Zürich, 16. Juni 2005 -

Der aufstrebende Nanotechnologiebereich birgt für viele Wirtschaftssektoren ein grosses Potenzial. Einige erste Erfolge mit Nanotech-Produkten ebnen den Weg für bedeutendere Entwicklungen. Je besser die Anleger den Nanotechnologiemarkt in seinem derzeit noch frühen Stadium verstehen, desto eher werden sie von den erwarteten Entwicklungen profitieren können. Die aktuelle Ausgabe des Credit Suisse Global Investor Focus untersucht nanotechnologische Anwendungen und befasst sich mit deren Folgen für Anleger.

Die Nanotechnologie ist eine interdisziplinäre Technologie, die auf der Analyse, der Manipulation und der Steuerung von Partikeln im Nanometerbereich (ein Milliardstel Meter) basiert. Nanotechnologie ist ein wichtiger Bereich für Investoren, handelt es sich dabei doch nicht einfach um eine Innovation, sondern um eine ganze Reihe von Basistechnologien, aus denen über alle Wirtschaftszweige hinweg neue Produkte und Geschäftsfelder entstehen können. Die Zukunft wird zeigen, ob die Nanotechnologie dieselbe Bedeutung erlangen wird wie die Informatik in den letzten Jahrzehnten oder die Elektrizität vor fast einem Jahrhundert. Das Potenzial dazu hat sie jedenfalls. Die Nanotechnologie wird voraussichtlich neue Generationen von Mobiltelefonen und portablen Minicomputern mit wesentlich höheren Speicherkapazitäten ermöglichen, die mit älteren Technologien undenkbar gewesen wären. Ferner unterstützt die Nanotechnologie zahlreiche Forschungszweige im Gesundheitswesen, unter anderem mögliche neue Krebsbehandlungen. Ausserdem beginnt die Nanotechnologie die Textilgewebe für Kleidungsstücke von Grund auf zu revolutionieren, indem diese fleckenresistent und erheblich dauerhafter werden. Es zeichnet sich ab, dass die Nanotechnologie in Zukunft auch eine wichtige Rolle im Energie-, Nahrungsmittel- und in weiteren Sektoren spielen könnte.

Zwischen Wahrheit und Fiktion unterscheiden
Viele in der Öffentlichkeit bekannten "Visionen" aus der Nanotechnologie sind nur fantastische Ideen und entbehren jeder wissenschaftlichen Grundlage. Trotzdem ist die Nanotechnologie heute Realität, und der Markt für Nanotech-Produkte entwickelt sich rasant. Wegen der Heterogenität dieser Wissenschaft und der zahlreichen möglichen Anwendungen ist das Marktpotenzial für Nanotech-Produkte zu diesem Zeitpunkt schwierig zu beurteilen. Gemäss einer Erhebung der US National Science Foundation aus dem Jahr 2001 dürfte der Umsatz im Nanotechnologiemarkt bis zum Jahr 2015 jährlich eine Billion US-Dollar erreichen.

Investitionen in Nanotechnologie mit verschiedenen Risikoprofilen
Investoren auf der Suche nach Strategien, die ein Engagement in den potenziellen Nutzen der Nanotechnologie bieten, können Aktien von Unternehmen erwerben, die auf dieses Gebiet spezialisiert sind. Solche Unternehmen sind in der Regel klein und haben nur wenige Aktien in Umlauf. Einige davon haben die für neue Geschäftsfelder typischen Schwankungsphasen bereits hinter sich und versprechen nun Renditen. Ansonsten können Investoren in Unternehmen investieren, die Ausrüstungen für die Nanotech-Forschung anbieten, oder in grosse, diversifizierte Unternehmen wie IBM oder BASF, die in einigen Nanotech-Bereichen tätig sind. Investoren, die nicht direkt in Nanotech investieren wollen, können dennoch damit rechnen, dass diese Technologie mittelfristig auch den Kursen der traditionellen Aktien Auftrieb verleihen. Denn die Nanotechnologie hat das Potenzial, durch Innovationen das weltweite Wirtschaftswachstum anzukurbeln und Unternehmen der Industrieländer Wettbewerbsvorteile gegenüber Billigproduzenten zu sichern, deren Technologien noch nicht so weit fortgeschritten sind.

Die ausführliche Nanotech-Studie der Credit Suisse umfasst Beiträge von Dr. Heinrich Rohrer, 1986 Nobelpreisträger in Physik; Dr. Hans-Joachim Güntherodt, Leiter des Nationalen Forschungsschwerpunkts (NFS), Schweiz; Dr. Rita Hofmann, Leiterin der Abteilung Forschung und Entwicklung der Ilford Group, Schweiz; Dr. Viola Vogel, Leiterin des Labors für biologisch orientierte Materialwissenschaften der ETH, Zürich; Dr. Karl Knop, CEO der i4u, Schweiz. Sie können die Studie bei der Pressestelle der Credit Suisse Group bestellen unter media.relations@credit-suisse.com.

Die Credit Suisse führt ausserdem am 16. Juni 2005 unter dem Titel "Nanotech - grosse Zukunft einer kleinen Welt?" einen Kundenanlass durch. Namhafte Persönlichkeiten aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft betrachten die Nanotechnologie aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Ziel, zu einer sachlichen Auseinandersetzung der Nutzung dieser Technologie beizutragen. Bundesrat Prof. Dr. Joseph Deiss, der das Patronat über das "Jahr der Technik" ausübt, zeigt auf, wo die Schweiz in Bezug auf neue Technologien steht und wie sich der Bund in der Forschung engagiert. Dr. Heinrich Rohrer und Prof. Dr. Hans-Joachim Güntherodt schildern ihre Erfahrungen aus dem innersten Kreis der nanowissenschaftlichen Forschung. Als Redner treten zudem Vertreter verschiedener Industrien auf, in denen die Nanotechnologie grosse Bedeutung erlangen könnte. Anfragen:

Credit Suisse
Dr. Maria Custer
Equity Sector Research Telefon
+41 44 332 11 27

Credit Suisse Group
Media Relations Telefon
+41 44 333 88 44

Die Credit Suisse ist ein führender Anbieter von umfassenden Bank- und Finanzdienstleistungen für Private-Banking-Kunden weltweit sowie für Privat- und Firmenkunden in der Schweiz. Sie bietet ihren Kunden durch integrierte Vertriebskanäle einen effizienten Zugang zu ihren Dienstleistungen und Produkten und ist insbesondere bei der Entwicklung innovativer Lösungen für die Bedürfnisse ihrer Kunden im Finanzbereich marktführend. Das verwaltete Vermögen im Private Banking belief sich per 31. März 2005 auf CHF 564.3 Mia. Die Credit Suisse ist eine Geschäftseinheit der Credit Suisse Group und beschäftigt weltweit über 20 000 Mitarbeitende.

Download:
http://emagazine.credit-suisse.com/shop/index.cfm?fuseaction=OpenShopDetail&shpItemID=99506

Zur Bionik findet man noch einiges hier:
http://www.myresearch.de/board.php?company=806&btype=7&cmd=show&partner_id=8

#67 von baca (ID) 20.06.05, 19:19




20.06.2005 [Aktuell 141/2005]
Einsteins unverhofftes Erbe: BMBF veröffentlicht Broschüre zur Quanteninformationstechnologie

In der Nutzung der Quanteneffekte liegt die Zukunft für leistungsfähige Computer und eine sichere Kommunikation. Die neue Broschüre des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) "Einsteins unverhofftes Erbe: Quanteninformationstechnologie" widmet sich dem faszinierenden neuen Gebiet der Wissenschaft.

Hundert Jahre nach Albert Einsteins bahnbrechender Erklärung des so genannten Photoelektrischen Effekts, ist dieses Wissen aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Egal ob im Fernsehapparat, Mobiltelefon oder DVD-Player " überall nutzen wir die Quanteneffekte. Die jetzt veröffentlichte Broschüre gibt mit zahlreichen Bildern eine Übersicht über die Entwicklung der Quantentheorie sowie den aktuellen Stand der Forschung in Deutschland.

Die Veröffentlichung kann kostenlos bestellt werden unter:

Bundesministerium für Bildung und Forschung
Postfach 30 02 35
53182 Bonn
Tel.: 01805-262302
Fax: 01805-262303 (jeweils 0,12 '/min. aus dt. Festnetz)

Zum Download finden Sie die Broschüre hier:
[url]http://www.bmbf.de/pub/einsteins_unverhofftes_erbe.pdf8/url]



Ausgangslage

Bereits heute werden in mikroelektronischen Bauelementen Quanteneffekte ausgenutzt. Weltweit werden in Labors aber noch weitergehende Konzepte erforscht. Dies sind zum Beispiel Einelektronen-Transistoren, die mit nur einzelnen Elektronen schalten oder Speicherzellen bilden können, deren Abmessungen weit unter denen herkömmlicher Speicherchips liegen. Die Spinelektronik, die den bisher noch überhaupt nicht genutzten Spinfreiheitsgrad ausnutzt, ist eine weiteres Forschungsgebiet. Mit spinbasierten Bauelementen könnten prinzipiell Schalter oder Verstärker mit sehr geringer Verlustleistung und dadurch hoher Effizienz hergestellt werden. All diese Konzepte sind aber nur ein evolutionärer Schritt in Richtung einer Quantenelektronik.

Eine neue elektronische Revolution wird erwartet, in Quantenbauelementen kohärente Quanteneffekte ausgenutzt werden - im Gegensatz zur klassischen Mikroelektronik, die auf inkohärenten Effekten beruht. Von derartigen Ideen verspricht man sich eine enorme Leistungssteigerung bei einer gleichzeitigen drastischen Reduktion der Komplexität. Bereits heute werden mögliche Anwendungen diskutiert, zum Beispiel für die sichere Datenkommunikation (Kryptographie), oder die schnelle Indizierung umfangreicher Datenbanken.

Die nur in Quantensystemen mögliche Verschränkung von Zuständen ermöglicht völlig neuartige Logikkonzepte und Rechnerarchitekturen, deren Realisierung bis jetzt aber nur in ersten Ansätzen erforscht sind. Vor einer möglichen technischen Umsetzung sind noch viele verschiedene Fragestellungen zu lösen, wie zum Beispiel:

* Wie verhalten sich Quantensysteme?
* Wie können einzelne Quantensysteme adressiert werden?
* Wie können mit Quantensystemen Bits dargestellt werden?
* Wie können die Bits gesetzt, manipuliert und ausgelesen werden?
* Wie störanfällig sind Quantensysteme?

Auch wenn bisher noch nicht völlig klar ist, auf welcher Zeitskala und mit welchen Materialien diese neuartigen Systeme realisiert werden können, so besteht jedoch Übereinstimmung, dass Halbleiterheterostrukturen (teilweise in Kombination mit ferromagnetischen Materialien) eine dominierende Rolle auf diesem Forschungsgebiet spielen werden.

Der festkörperbasierte Ansatz ist aus mehreren Gründen besonders interessant:

* Die Technologie der definierten Herstellung kleinster Strukturen wird sehr gut beherrscht,
* 2D-arrays von Qubits sind realisierbar
* die Skalierung auf komplexere Systeme ist prinzipiell realisierbar,
* elementare Qubits (z.B. Spins) stehen zur Verfügung
* lange Kohärenzzeiten sind möglich, dadurch ergeben sich hinreichend viele Gate-Operationszeiten,
* Ladungs-Qubits und exzitonische Qubits erlauben ultraschnelle Operationen,
* Messungen an einzelnen Qubits sind bereits demonstriert,
* Schnittstellen zwischen 'ortsfesten' und 'flying'-Qubits sind denkbar,
* die Verbindung mit "herkömmlicher" Mikroelektronik ist möglich.

Forschungsförderung

Bei vielen nanoelektronischen Systemen ist die Wechselwirkung und Kopplung zwischen den einzelnen Quantenstrukturen von grundsätzlicher Bedeutung, da einerseits der Ausleseprozess in das System eingreifen muss, andererseits aber die Kopplung von quantenmechanischen Systemen zu Dekohärenz führt. Aufgrund des hohen Potenzials der Quantenphysik für neuartige Funtionalitäten fördert das BMBF im 4-jährigen Forschungsvorhaben "Nanoelektronische Halbleiterstrukturen für die Quanteninformationstechnologie (nanoQUIT)" grundlegende Untersuchungen an Halbleitern zu dieser Thematik. Die Arbeiten basieren auf dem bisherigen BMBF-Förderschwerpunkt "Elektronenkorrelation und Dissipationsprozesse in III/V-Halbleiter-Quantenstrukturen" und ordnen sich in den Rahmen des Förderprogrammes "IT-Forschung 2006" des BMBF (http://www.it2006.de/) und des Förderkonzepts "Nanotechnologie" des BMBF ein.

Im Mittelpunkt der Forschungsarbeiten stehen die Entwicklung geeigneter Wachstums- und Technologieprozesse für die benötigten Strukturen und die Untersuchung von Quanteneffekten mit dem Ziel, das Wissen über die Eigenschaften, Manipulation und Kontrolle dieser Effekte zu erhöhen.

s. auch: http://www.myresearch.de/board.php?company=958&btype=7&cmd=show&partner_id=8


#68 von baca (ID) 20.06.05, 19:20


Sorry

http://www.bmbf.de/pub/einsteins_unverhofftes_erbe.pdf

#69 von baca (ID) 05.12.05, 15:03


Werkstoffwelten, Entdeckungen im Kosmos der Stoffe

Download:
http://www.bmbf.de/pub/werkstoffwelten.pdf

oder kostenlos bestellen
http://www.bmbf.de/publikationen/basket.php?CMD=add&ID=739

#70 von baca (ID) 27.05.06, 14:03




Anwendungen der Nanotechnologie in Architektur und Bauwesen
Die Nanotechnologie bietet große Innovationspotenziale im Bauwesen insbesondere in den Bereichen thermische Isolation, Brandschutz, Funktionalisierung von Fassadenflächen sowie nanotechnologisch optimierter Baustoffe. Dies zeigte die im Auftrag des Bundesforschungsministeriums von der VDI Technologiezentrum GmbH durchgeführte Veranstaltung Nanotecture 2006, deren Tagungsband jetzt erschienen ist.

In 14 Fachbeiträgen von Referenten aus Industrie und Forschung präsentierte die Nanotecture 2006 ein breites Spektrum von Nanotechnologie-Innovationen im Baubereich. Mit 120 Teilnehmern stieß die Veranstaltung auf ein großes Interesse. Der jetzt erschienene Tagungsband "Nanotechnologie in Architektur und Bauwesen" fasst die Fachbeiträge zusammen, gibt einen Überblick über die Thematik und weist bereits auf dem Markt befindliche Produkte und Hersteller aus. Die vertiefenden Beiträge umfassen u. a. folgende Anwendungsgebiete:
- Photokatalytische Beschichtungen für Gebäudefassaden
- Organische Leuchtdioden (OLED) für innovative Beleuchtungstechniken
- Innovative Fassadenkomponenten mit nanostrukturierten Wärmedämmstoffen
- Nanobeschichtungen für Architektur- und Solargläser
- Nanotechnologie-Innovationen für Betonwerkstoffe und Mörtel
- Nanokomposit-Bindemittel für Fassadenfarben
- Anwendungen des Lotus-Effect für selbstreinigende Oberflächen
- Neuartige Brandschutzmittel
- Farbstoffsolarzellen für die Gebäudetechnik

Der Tagungsband "Nanotechnologie in Architektur und Bauwesen" ist kostenfrei erhältlich. Bestellungen per email an ztcpublikationen@vdi.de.

Weitere Informationen:
Dr. Wolfgang Luther
Zukünftige Technologien Consulting
VDI Technologiezentrum GmbH, Düsseldorf
email: luther@vdi.de
Tel. 0211-6214-582

http://www.zt-consulting.de


Download
http://www.zukuenftigetechnologien.de/band62.pdf

#71 von baca (ID) 04.07.06, 20:18


Das Geld liegt auf der Strasse, man muss es nur sehen können !!

Buchrezension im Nanostart-Magazin No. 03 - oben auf den Banner von Nanostart klicken, dann kann man sich das PDF runter laden.

U. Dorau/E. Hörmannsdorfer - Nanotechnologie!

auszugsweise
Die Autoren Ute Dorau und Engelbert Hörmannsdorfer widmen sich in ihrer aktuellen Neuerscheinung „Nanotechnologie“ dieser Thematik und zeigen auf, warum Investments in Unternehmen, die auf Nanotechnologie setzen, sehr lukrativ sein können. Die Wirtschaftjournalistin Ute Dorau stellt dem interessierten Leser Erfolg
versprechende Branchen, Technologien und Märkte vor.

Nach dem Exkurs in die Welt der Nanotechnologie, gibt der Börsenspezialist Engelbert Hörmannsdorfer Einblicke bei börsennotierten Unternehmen und verrät
dem Leser den einen oder anderen Tipp, wie der Anleger beim Aktienkauf auf der sicheren Seite bleibt. Für Investoren bedeutet das beispielsweise, dass nicht
jedes Unternehmen welches den Nano Begriff im Namen trägt, auch wirklich mit
dieser Technologie arbeitet. Hörmannsdorfer gibt an Hand praktischer Beispiele,
Ausblicke in welchen Segmenten und zu welchem Zeitpunkt mit Erfolgen und den
entsprechenden Börsennotierungen zu rechnen ist.

Yep
http://www.myresearch.de/comp.php?cmd=f&company=1451&segment=35008&scmd=show&btype=7&partner_id=8

http://www.boersenwelt.de/xist4c/web/23-12-05-11-47--Google-oder-Infomatec-_id_8582_.htm

#72 von baca (ID) 22.07.06, 12:57




Nano + Microtech IV

Code: NMIV
Price: 19,80Euro (24,81USD)

Nano + Mikrotech IV versammelt wie seine Vorgänger die wichtigsten
Ereignisse und Entwicklungen in der Nanotechnologie, chronologisch geordnet
und durch zahlreiche Abbildungen veranschaulicht.

Im Buch finden sich Beiträge aus 2005 und 2006, die eine weite Bandbreite
aktueller Themen in der Nanotechnologie aufgreifen. Es wird bspw. die Frage
diskutiert, wie in der Natur und potentiell auch in der Technik eine
optimale Haftung durch eine Kombination von Größenreduzierung und
Formoptimierung erreicht werden kann.

Nano + Mikrotech IV orientiert sich an der Praxis, weshalb erstmals eine
Produktübersicht ins Buch aufgenommen wurde. Einen weiteren Schwerpunkt
bilden industrienahe und börsenrelevante Informationen, die für Anleger und
Investoren von Interesse sind. Zunehmend gewinnt Nanotechnologie an Markt-
und Börsenpräsenz, wodurch heute eine objektive Informationsvermittlung
unabdingbar wird. Eine unabhängige Darstellung und faktenorientierte
Präsentation sind absoluter Anspruch und maßgeblich.

Aktuelle Studien, Reports und Analysen aus 2005 und 2006 runden das Buch ab.
Der Anteil an investitionsrelevanten Informationen wurde erhöht.


Inhalt:

Vorwort
Nanoprodukte - was ist im Markt? (T. Ilfrich)
Nachruf: Richard Errett Smalley (T. Ilfrich)
NANOSTART: Erfolgreiches Börsendebüt in 2005 (T. Ilfrich)
Drexler und Phoenix legen neue Schwerpunkte (G. Kunert)
Revolutionäres Prinzip ermöglicht den ersten “gehenden³ Motor (Arne Hauberg,
Nanos-Instruments)
Die schnellste Stoppuhr der Welt (MPG)
Rechte Tasche, linke Tasche (Christian Schwägerl, F.A.Z.)
Nano-Kontakte optimieren Haftung (MPG)
Kraftmikroskopie bildet atomare Details mit 77 Pikometer ab
(Universität Augsburg)
Mikroskop mit Automatik (FHG)
Marktplatz der Nanotechnologie (Michael Breu, ETHZ)
3D-Einblicke in den intakten Zellkern (MPG)
Neuartiger Käfig für Licht (MPG)
Neues Nahfeldmikroskop (MPG)
Mit der Femtosekunden-Röntgenbeugung ins Innere einer Nanostruktur (MBI)
Nano-Solarzellen (Craig Morris)
“Nano ist eine natürliche Weiterentwicklung³
Interview mit Heinrich Rohrer (Credit Suisse)
Poröse Polymerfasern
Chronik Highlights
Größtes Nanoröhren-Modell
Nano- und Mikrotechnologie-Entwicklungen
05 - 06/2003
Aktuelle Studien, Reports, Analysen 2005 und 2006
Anhang - DECHEMA e.V.: Mikroreaktor-Technologien im Aufschwung
EU-Förderung
Nanotechnologieförderung in Deutschland
Die zehn Gebote der Nanokommunikation
Top 20 Journale im Bereich Nanotechnologie
Top Staaten Nanotechnologie
Top Universitäten/Labors Nanotechnologie
Index

Bestellmöglichkeit:
http://secure.netsolhost.com/475054.484095/Merchant2/merchant.mvc?Screen=PROD&Store_Code=IPIBB&Product_Code=NMIV&Category_Code=B8

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